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🗽🔥 Emma Goldman
Anarchistin, Feministin, Rebellin – eine Frau, die sich von niemandem vorschreiben ließ, wie Freiheit auszusehen hat
Biografie • Anarchismus • Feminismus • Zeitgeschichte • Gesellschaft • Politik
💶 28,00 €
📦 Lieferbar ab: 15.09.2026
📕 Hardcover • 160 Seiten
🎨 komplett farbig
📐 Großformat: 30 × 22 cm
🔥 Eine Frau, die sich nicht anpassen wollte
Emma Goldman war vieles.
Anarchistin. Feministin. Rednerin. Aktivistin. Autorin. Provokateurin.
Und vor allem eine Frau, die sich weigerte, die gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit einfach hinzunehmen.
Geboren 1869, erlebt Goldman eine Welt, in der Frauen politisch und gesellschaftlich massiv eingeschränkt sind, Arbeiter unter harten Bedingungen leben und Themen wie Verhütung, sexuelle Selbstbestimmung oder freie Liebe für öffentliche Empörung sorgen können.
Für Goldman sind das keine Randthemen.
Es sind Fragen der persönlichen Freiheit.
Und für diese Freiheit ist sie bereit, sich mit ziemlich mächtigen Gegnern anzulegen.
🗽 Vom Leben in Amerika zur Stimme des Anarchismus
Emma Goldman erkennt früh die sozialen Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Systems.
Doch sie belässt es nicht bei Kritik.
Mit ihren außergewöhnlichen rhetorischen Fähigkeiten wird sie zu einer der bekanntesten Vertreterinnen des Anarchismus und spricht vor großen Menschenmengen über soziale Gerechtigkeit, Freiheit und eine radikale Veränderung der bestehenden Ordnung.
Goldman will keine kosmetischen Korrekturen.
Sie stellt das System grundsätzlich infrage.
Damit gewinnt sie begeisterte Anhänger.
Und erwartungsgemäß auch eine ganze Menge Feinde.
⛓️ Gefängnis statt Schweigen
Die amerikanischen Behörden beobachten Goldmans Aktivitäten zunehmend kritisch.
Wegen Anstiftung zum Aufruhr wird sie ebenso verfolgt wie für ihren Widerstand gegen die Wehrpflicht während des Ersten Weltkriegs.
Doch Goldman kämpft auch auf einem Gebiet, das für Frauen ihrer Zeit besonders brisant ist:
die Kontrolle über den eigenen Körper.
Sie setzt sich für Verhütung und das Recht auf Abtreibung ein – zu einer Zeit, in der bereits die öffentliche Verbreitung entsprechender Informationen strafrechtliche Konsequenzen haben kann.
Goldman wird mehrfach inhaftiert.
Doch Gefängnis bringt sie nicht zum Schweigen.
♀️ Freiheit hört für Goldman nicht im Schlafzimmer auf
Gerade aus heutiger Perspektive wirkt vieles an Emma Goldmans Denken erstaunlich modern.
Sie kämpft für die Emanzipation der Frauen, kritisiert traditionelle Vorstellungen von Ehe und Beziehungen und verteidigt freie Liebe und sexuelle Selbstbestimmung.
Für Goldman kann eine Gesellschaft nicht ernsthaft von Freiheit sprechen, solange sie Menschen gleichzeitig vorschreibt, wen sie lieben, wie sie leben oder was Frauen mit ihrem eigenen Körper tun dürfen.
Politische und persönliche Freiheit gehören für sie zusammen.
Und das macht sie zu einer der faszinierendsten libertären Feministinnen ihrer Zeit.
🚢 Ausgebürgert und abgeschoben
Der Konflikt mit dem amerikanischen Staat eskaliert schließlich.
Emma Goldman verliert ihre US-Staatsbürgerschaft und muss die Vereinigten Staaten verlassen.
Ihr Weg führt sie nach Russland.
Eigentlich könnte man erwarten, dass die überzeugte Revolutionärin dort endlich die gesellschaftliche Veränderung erlebt, für die sie selbst so lange gekämpft hat.
Doch Goldman wäre nicht Goldman, wenn sie plötzlich aufhören würde, kritisch hinzusehen.
🚩 Revolution ja – autoritäre Herrschaft nein
Die bolschewistische Revolution betrachtet Goldman zunächst mit großen Hoffnungen.
Doch was sie in Russland erlebt, ernüchtert sie.
Sie erkennt zunehmend die autoritären Strukturen des entstehenden sowjetischen Staatskommunismus und kritisiert offen Repression und politische Unterdrückung.
Für Goldman heiligt die Revolution eben nicht automatisch jedes Mittel.
Wenn ein neues System Menschen unterdrückt, Andersdenkende verfolgt und Freiheit einschränkt, reicht ihr ein revolutionäres Etikett nicht aus.
Damit stellt sie sich erneut gegen eine politische Macht, von der andere erwartet hätten, dass sie auf ihrer Seite steht.
❤️ Leben, Liebe und Revolution
Das Spannende an Emma Goldman ist, dass sie Freiheit nie ausschließlich als politische Theorie verstanden hat.
Sie wollte leben.
Leidenschaftlich.
Selbstbestimmt.
Und ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.
Sie setzte sich für freie Liebe, Lust und individuelle Emanzipation ein und widersprach damit nicht nur konservativen Moralvorstellungen.
Auch innerhalb revolutionärer Bewegungen waren ihre Vorstellungen keineswegs selbstverständlich.
Für Goldman ergibt eine Revolution wenig Sinn, wenn Menschen anschließend zwar unter einer anderen Fahne leben, aber persönlich genauso unfrei bleiben wie vorher.
🎨 Eine außergewöhnliche Biografie als Comic
Léa Gauthier und Hélène Aldeguer erzählen Goldmans bewegtes Leben als umfangreiche Comicbiografie.
Und dafür gibt es reichlich Stoff.
🗽 Amerika und die Arbeiterbewegung
🔥 Anarchismus und gesellschaftlicher Protest
⛓️ Verhaftungen und politische Verfolgung
♀️ Feminismus und Selbstbestimmung
❤️ freie Liebe und Sexualität
🚢 Ausbürgerung und Exil
🚩 die Russische Revolution
✊ Kritik an autoritären politischen Systemen
Auf 160 farbigen Seiten entsteht so das Porträt einer Frau, die sich ihr Leben lang weigerte, Freiheit nur dann zu verteidigen, wenn es gerade bequem war.
🔥 Warum du zugreifen solltest
✔ Comicbiografie über Emma Goldman (1869–1940)
✔ eine der bekanntesten Stimmen des internationalen Anarchismus
✔ faszinierende politische und persönliche Lebensgeschichte
✔ frühe Kämpferin für Frauenrechte und sexuelle Selbstbestimmung
✔ Engagement für Verhütung und das Recht auf Abtreibung
✔ Widerstand gegen die Wehrpflicht im Ersten Weltkrieg
✔ politische Verfolgung, Gefängnis und Verlust der US-Staatsbürgerschaft
✔ kritischer Blick auf die bolschewistische Revolution
✔ überraschend moderne Gedanken über Liebe, Lust und Emanzipation
✔ 160 farbige Seiten im großen Hardcoverformat
🎯 Für wen ist das?
Für Leser von historischen und biografischen Comics.
Für alle, die sich für Feminismus, Anarchismus, politische Bewegungen und die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren.
Und für Leser, die Biografien über Menschen mögen, die sich nicht sauber in eine politische Schublade stecken lassen.
Denn Emma Goldman konnte gleichzeitig den Kapitalismus bekämpfen und den sowjetischen Staatskommunismus kritisieren.
Sie verteidigte Revolution – aber eben auch die Freiheit des Einzelnen.
Das machte sie schon damals unbequem.
Und macht ihre Geschichte heute noch interessant.
🛒 Comixdealer meint:
„Emma Goldman ist so eine historische Figur, bei der man nach ein paar Seiten wahrscheinlich denkt: Die hat das alles wirklich schon vor über hundert Jahren diskutiert?
Frauen sollen über ihren eigenen Körper bestimmen. Menschen sollen lieben dürfen, wen sie wollen. Eine Revolution ist nichts wert, wenn sie anschließend wieder Unterdrückung produziert.
Damit hat sie sich zuverlässig mit Konservativen, Behörden und irgendwann sogar mit anderen Revolutionären angelegt.
Und genau deshalb finde ich ihre Geschichte so spannend: Goldman scheint nicht besonders daran interessiert gewesen zu sein, zu irgendeinem Lager zu gehören. Ihr Maßstab war Freiheit – und wenn die eigene Seite dagegen verstieß, bekam eben auch die ihr Fett weg.
Für eine Comicbiografie ist das natürlich ziemlich dankbares Material.“** 🔥🗽
📋 Ausstattung & Fakten
Emma Goldman
- Autorinnen/Zeichnerinnen: Hélène Aldeguer, Léa Gauthier
- Verlag: Bahoe Books
- Warengruppe: Comics
- Einband: Hardcover
- 160 Seiten
- Abbildungen: farbig
- Format: 30 × 22 × 1,2 cm
- Gewicht: 895 g
- ISBN: 9783903478756
- PPM-Artikelnummer: 323017
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